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Die Zukunft der BKK EWE gestalten: Im Gespräch mit Frank Büttner, Mitglied im Verwaltungsrat

Die BKK EWE setzt auf Mitbestimmung, Eigeninitiative und Eigenverantwortlichkeit – von Mitgliedern für Mitglieder. Im Interview erzählt Verwaltungsratsmitglied Frank Büttner welche Motivation und Herausforderung er mit dieser ehrenamtlichen Tätigkeit verbindet.

Mitglieder des Verwaltungsrates beim Besuch eines Klinikums in Oldenburg. © Frank Büttner

Das Gremium der Selbstverwaltung bei der BKK EWE ist der Verwaltungsrat. Er besteht aus neun ehrenamtlich tätigen Arbeitnehmervertreter*innen sowie einer Arbeitgebervertreterin des EWE-Konzerns. Für den Verwaltungsrat sind innovative Leistungen sowie ein attraktiver Zusatzbeitrag ganz entscheidende Ziele. Im Interview erzählt Verwaltungsratsmitglied Frank Büttner welche Motivation und Herausforderung er mit dieser ehrenamtlichen Tätigkeit verbindet.

Was hat Sie persönlich angetrieben, sich für dieses Ehrenamt im Rahmen der Sozialwahl 2017 zu engagieren?

Die Mitbestimmung spielt für mich schon sehr lange eine ganz besondere Rolle in meinem Berufsleben. Seit 1999 engagiere ich mich im Betriebsrat und setze mich seither für die Belange unserer Kolleginnen und Kollegen ein. Ein Schwerpunkt von mir ist das Thema Gesundheit und die Arbeitsbedingungen. Eine weitere Herzensangelegenheit ist die Unterstützung unserer Schwerbehinderten und Gleichgestellten im Konzern. Der Kreis schließt sich daher für mich mit meiner Aufgabe im Verwaltungsrat. Hier habe ich die Möglichkeit, meine täglichen Erfahrungen mit einzubringen und bei Härtefällen mit den gesetzlichen Leistungen die bestmögliche Versorgung für den Versicherten zu erreichen.

Einmal im Jahr findet im Anschluss an eine Verwaltungsratssitzung eine Informationsfahrt statt. Was können wir uns darunter vorstellen?

Die Fahrt ist eine Art Weiterbildung für uns. Externe Gäste halten Vorträge zu aktuellen Themen aus der Gesundheitsbranche und wir besuchen ein Krankenhaus oder einer medizinischen Institution. Damit bekommen wir die einmalige Gelegenheit, Einblicke in Bereiche zu erhalten, die einem im Normalfall verwehrt sind. Dieser Austausch und die Knüpfung neuer Kontakte bringen einen absoluten Mehrwert, weil es den Verwaltungsratsmitgliedern hilft, gute Entscheidungen im Interesse der Versicherten zu treffen.

Welche Institutionen haben Sie im Rahmen der Informationsfahrten denn schon besichtigt?

In meinem ersten Jahr haben wir das Berufsgenossenschaftliche Klinikum in Hamburg besucht und haben Einblicke in die Gehschule bekommen. Diese befasst sich insbesondere mit Amputationen und Gewöhnung an Beinprothesen. Hier haben wir aus erster Hand beeindruckende Informationen eines stationären Patienten bekommen. Eine Erfahrung, die für mich erst mal erschreckend war, mir aber gezeigt hat, was heute medizinisch alles möglich gemacht werden kann. 2018 waren wir im Helios Krankenhaus Mittelweser in Nienburg, wo wir uns die Operationssäle der Kardiologie genauer ansehen konnten.

In diesem Jahr waren wir im evangelischen Krankenhaus Oldenburg. Hier stand nach einem Vortrag der Klinikleitung zur aktuellen Unfallentwicklung eine Besichtigung der neuen zentralen Notaufnahme auf dem Programm. Sehr interessant war dabei das Notleitsystem der Krankenhäuser in Oldenburg und Umland. Ein weiteres Highlight war die Besichtigung des Hubschrauberlandeplatzes, wo wir hautnah die Ankunft eines Krankentransportes mit verfolgen konnten.

Die bisherigen Eindrücke aus diesen Informationsfahrten waren für mich sehr prägend und haben für meine ehrenamtlichen Tätigkeiten einen enormen Wert. Ich würde mich natürlich freuen, wenn in den nächsten Jahren noch einige davon folgen.

Weitere Informationen

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„Versicherte als Partner auf Augenhöhe verstehen und verlässlich immer das Plus in Leistung und Service erarbeiten.“ © Frank Büttner

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