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Darmkrebsvorsorge mit der BKK PwC: „Es kann auch junge Menschen treffen“

„Darmkrebs bekommen nur alte Leute“, das denken viele Menschen und liegen damit richtig falsch. Besonders die 20- bis 29-Jährigen sind stark gefährdet. Bei PwC Deutschland profitieren die Beschäftigten alle zwei Jahre von einer betrieblichen Vorsorgeaktion, die von der BKK PwC unterstützt wird.

Die BKK PwC bietet alle zwei Jahre eine Darmkrebsvorsorge an. © BKV

Frühzeitige Vorsorge kann Darmkrebs verhindern

Mit etwa 62.000 Neuerkrankungen im Jahr ist Darmkrebs die dritthäufigste Krebserkrankung bei Männern und Frauen in Deutschland. Rund 26.000 Menschen sterben jährlich an dieser Krebsform. Durch frühzeitige Vorsorge lässt sich Darmkrebs aber fast immer verhindern.

Allerdings sieht der Gesetzgeber eine Vorsorgeuntersuchung erst ab dem 50. Lebensjahr vor, da das Risiko in diesem Alter deutlich steigt. Doch die Zahl der jüngeren Erwachsenen mit Darmkrebs nimmt erheblich zu. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist eine der wenigen Möglichkeiten, die gefährdete Zielgruppe anzusprechen.

Darmkrebsvorsorge im Betrieb zahlt sich aus

„Darmkrebs kann auch junge Menschen treffen“, betont Lars Grein, Vorstand der BKK PwC. „Deswegen hat sich PwC 2009 unserer Empfehlung angeschlossen, und die Vorsorge ins Betriebliche Gesundheitsmanagement integriert“. Die Darmkrebsvorsorge wird seither alle zwei Jahre angeboten. Die BKK PwC organisiert und finanziert die Aktion, die stets von März bis Juli durchgeführt wird.

Mit der Einladung zur Teilnahme im Darmkrebsmonat März startet die Aktion. Ein externer Dienstleister stellt eine Webseite zur Verfügung, auf der die Mitarbeiter*Innen ihre Teilnahme bestätigen. Zugleich füllen Sie dort einen Anamnese-Fragebogen aus, mit dem Ri­siken wie eine familiäre Vorbelastung oder eigene Vorerkrankungen erfasst werden. Anschließend verschickt der Dienstleister die Sets für eine Stuhlprobe, wertet die Tests aus und kommuniziert die Ergeb­nisse.

„Positive Testbefunde werden ausschließlich im persönlichen Gespräch von Ärzt*Innen des Dienstleisters mitgeteilt, die dann auch gleich Empfehlungen für das weitere Vorgehen aussprechen“, sagt Grein. „Zusätzlich kontaktieren die Ärzt*Innen auch Mitarbeiter*Innen mit negativem Befund und beraten sie, wenn ihre Antworten im Online-Anamnesebogen auf ein erhöhtes Darmkrebsrisiko hinweisen.“

Über 3.000 Beschäftigte haben sich testen lassen

In diesem Jahr haben 3.296 Beschäftigte von PwC das Präventionsangebot wahrgenommen. Bis Mai wurden im Rahmen der diesjährigen Kampagne 605 telefonische Beratungen aufgrund der Ergebnisse des Onlinefragebogens durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits 15 positive Testergebnisse, insgesamt wurden bis dahin 35 Empfehlungen für eine Koloskopie ausgesprochen. Die Laboranalysen laufen noch bis November 2020.

Lars Grein möchte künftig noch mehr Mitarbeiter*Innen bei PwC für diese wichtige Vorsorgeuntersuchung begeistern: „Die Mitarbeiter*Innen sitzen sehr viel, sind Stress ausgesetzt und entwickeln ungünstige Ernährungsgewohnheiten. Das Bild vom eigenen Risiko bleibt jedoch dasselbe. Dagegen müssen wir angehen und die Menschen sensibilisieren. Und so gelingt es uns hoffentlich auch, die Teilnahmeraten weiter zu erhöhen“.

Best-Practice im Leitfaden zur Betrieblichen Darmkrebsvorsorge

Die BKK PwC engagiert sich darüber hinaus auch im Netzwerk gegen Darmkrebs. Ein Medium, was über die Gefahren des Erkrankungsbildes, aber auch die Möglichkeiten der Vorsorge informiert, ist der Handlungsleitfaden zur Betrieblichen Darmkrebsvorsorge.

Gemeinsam mit der Felix-Burda-Stiftung wurde der Handlungsleitfaden in 2020 neu aufgelegt und das Engagement der unternehmensnahen Betriebskrankenkasse zusammen mit ihrem Trägerunternehmen und Arbeitgeber PwC Deutschland als Best-Practice-Beispiel aufgenommen. Damit unterstreichen alle Beteiligten und Projektpartner die Wichtigkeit einer regelmäßigen Darmkrebsvorsorge.

Hier zum Handlungsleitfaden Darmkrebsvorsorge


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