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BKV Mitgliederversammlung

Eine neue Bundesregierung steht. Mit Spannung wird der Koalitionsvertrag erwartet. Damit weht ein frischer Wind im politischen System. Auf der BKV Mitgliederversammlung diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der unternehmensnahen Betriebskrankenkassen, wie sie die gesundheitspolitischen Ziele der neuen Bundesregierung mitgestalten können und wo sie Verbesserungsbedarf sehen.

Boris Velter (SPD) auf der Mitgliederversammlung der unternehmensnahen Betriebskrankenkassen. @BKV/Christian Thiel

Die Ampel steht auf grün für Prävention

Auf der Mitgliederversammlung am 24. November diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der unternehmensnahen Betriebskrankenkassen (BKK) mit Boris Velter (SPD) über die gesundheitspolitischen Eckpunkte der neuen Ampelkoalition. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheit gab in der Runde einen Ausblick, was der künftige Koalitionsvertrag hierzu vorsieht.

Insbesondere die Finanzsituation der gesetzlichen Krankenkassen sei weiterhin schwierig und mit Einsparungen von Kosten verbunden. Deshalb werde die Bundesregierung einen weiteren Zuschuss in den Topf der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) werfen, um die Beiträge stabil zu halten. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens stetig voranzutreiben sei eine weitere große Aufgabe für die Politik. So soll für die elektronische Patientenakte (ePA) ein sogenanntes Opt-out-Modell eingeführt werden. Noch gilt: Wenn Versicherte die digitale Gesundheitsakte nutzen möchten, müssen sie vorab einwilligen. Mit einem Opt-out-Modell hingegen müssten Versicherte dem Erstellen einer solchen Akte aktiv widersprechen.

Dass die neue Bundesregierung einen Schwerpunkt auf Prävention und Gesundheitsvorsorge legen wird, begrüßen die unternehmensnahen BKK ganz besonders. Velter betont, das insbesondere die Betriebskrankenkassen mit ihren Kompetenzen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung mit gutem Bespiel voran gingen.


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