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100 Jahre soziale Verantwortung: BKK B. Braun Aesculap feiert Jubiläum

Im Juni feierte die BKK B. Braun Aesculap ihr 100-jähriges Bestehen. In der Kulturfabrik in Melsungen begrüßten die Vorstände Mario Heußner und Christoph Armbruster unter den geladenen Gästen aus dem Umfeld der BKK auch den Parlamentarischen Staatssekretär für Gesundheit, Edgar Franke (SPD).

Das Team der BKK B. Braun Aesculap feiert 100-jähriges Bestehen. © BKK B. Braun Aesculap

Eine besondere Form der Krankenversicherung

Auf der Abendveranstaltung blickten die Mitarbeiter*innen der BKK sowie Mitglieder des Verwaltungsrates und Vertreter*innen des Unternehmens auf wichtige Stationen der BKK-Geschichte an den Standorten Melsungen und Tuttlingen zurück. Bereits 1923 wurde die Betriebskrankenkasse als „Hilfskasse“ zur Absicherung bei Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit oder Unfall in Melsungen gegründet.

Die BKK Aesculap als auch die BKK B. Braun Melsungen AG waren bis zu ihrer Vereinigung betriebseigenen Krankenkassen der Trägerunternehmen B. Braun Melsungen AG und Aesculap AG . Die Unternehmen gehören zum B. Braun Konzern, so dass die Zusammenführung der Betriebskrankenkassen im Jahr 2020 der richtige Schritt in die Zukunft war. Mit der Vereinigung der beiden Konzern-Betriebskrankenkassen habe sich für den ehemaligen B. Braun-Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Heinz-Walter Große ein großer Wunsch erfüllt, wie er in seiner Ansprache betonte.

Mit über 29.000 Versicherten hat sich die heutige BKK B. Braun Aesculap zu einem modernen Dienstleister im Gesundheitswesen entwickelt, die sich erfolgreich im harten Wettbewerb der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) behauptet. BKK-Vorstand Mario Heußner bedankte sich beim gesamten Team, das sich mit leistungsstarkem Service und Know-how für die Versicherten einsetzt: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Melsungen und Tuttlingen engagieren sich jeden Tag für unsere Versicherten - von Kollegen für Kollegen. Das macht uns aus. Ein wahnsinnig tolles Team, das in den letzten Jahren viel gemeistert hat“.

Gesetzliche Krankenversicherung braucht grundlegenden Finanzreform

Dennoch steht die Finanzierung der Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) vor großen Herausforderungen. Im kommenden Jahr fehlen dafür voraussichtlich 14 Mrd. Euro.

Aus diesem Grund richteten die Vorstände Mario Heußner und Christoph Armbruster auch einen deutlichen Appell an den Parlamentarischen Staatssekretär für Gesundheit, Edgar Franke (SPD). Der Gesetzgeber müsse noch in diesem Jahr ein Maßnahmenpaket auf den Weg bringen, das eine nachhaltige Finanzierung ab 2024 sicherstellt und keine Beitragserhöhungen für die Versicherten beinhalte. Wichtig sei dabei auch, die Interessen der unternehmensbezogenen Betriebskrankenkassen zu berücksichtigen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass kleinere Krankenkassen wie die BKK B. Braun Aesculap auch in Zukunft am Markt existieren können.

Denn diese Form der Krankenkasse zeichne sich durch die enge Bindung zum Trägerunternehmen und damit zu den Versicherten aus, wie die BKK-Vorstände betonten. Das sei ein bedeutsamer Unterschied zu den großen Playern auf dem Markt. Insbesondere im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung können die traditionellen BKK gezielt Angebote leisten, die auf die Bedürfnisse der Beschäftigten im Unternehmen zugeschnitten sind.

Neuer Verwaltungsrat gewählt

Am Tag zuvor wurden die scheidenden Verwaltungsräte Wilfried Biallas, Prof. Dr. Heinz-Walter Große, Dr. Joachim Schulz, Simone Bühler und Peter Hohmann verabschiedet und der neue Verwaltungsrat konstituiert.

Die BKK Vorstände Mario Heußner und Christoph Armbruster freuen sich gemeinsam mit den beiden neu gewählten alternierenden Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. Stefan Ruppert (Vorstand Personal und Recht, B. Braun SE) und Alexandra Friedrich (Betriebsratsvorsitzende der B. Braun Melsungen AG) die Geschichte der BKK B. Braun Aesculap weiter fortzuschreiben.

Mehr Informationen zur BKK B. Braun Aesculap

 


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