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Pressemitteilungen

29112016

„Inseln der Entspannung“ braucht jeder: BKV startet Kampagne „Zeit für mich“ zur Ressourcenstärkung

© BKV, Fotograf: Holger Groß. Unternehmensnahe Betriebskrankenkassen starten Dachkampagne "Zeit für mich".

„Zeit für mich“ lautet das Motto der Dachkampagne 2017, mit denen die unternehmensnahen Betriebskrankenkassen (BKK) ihren Versicherten alltagstaugliche Tipps und Unterstützung zur Stärkung der persönlichen Ressourcen geben möchten. Mit einem positiven und präventiven Ansatz ruft die Kampagne die Bedeutung individueller Aus- und Entspannungszeiten für Gesundheit und Wohlbefinden ins Bewusstsein, bevor aus Stress ernsthafte Erkrankungen entstehen können. Am 23. November 2016 haben der BKV und seine Mitglieder die bundesweite Präventionskampagne offiziell in Berlin gestartet, an der 18 unternehmensnahe BKK teilnehmen.

Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Frühberentungen und die zweithäufigste Diagnosegruppe für Krankschreibungen bzw. Arbeitsunfähigkeit. Die Krankheitsdauer ist dabei dreimal so hoch wie bei anderen Erkrankungen. Im Umgang mit Belastungen spielen die persönlichen Ressourcen eine wichtige Rolle und sind entscheidend darüber, ob aus alltäglichen Belastungen schließlich Überlastung folgt.

Wer im Spagat zwischen Beruf, Familie und ständiger Erreichbarkeit kaum Zeit für sich findet, kann besonders gefährdet sein. „Kleine Auszeiten und Selbstbelohnungen geraten im hektischen Alltag oft in den Hintergrund. Die Dachkampagne rückt die Bedeutung individueller Aus- und Entspannungszeiten für die eigene Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden ins Bewusstsein“, erläutert BKV-Geschäftsführer Norbert Schleert den präventiven Ansatz der Kampagne. Der Claim „Zeit für mich“ bestärkt den ohnehin bestehenden Wunsch nach frei verfügbarer Zeit und schafft visuell mit der „Insel der Entspannung“ eine hohe Identifikation mit der Zielgruppe.

Neben zahlreichen Begleitmedien gehören eine Erlebnisausstellung, eine Online-Plattform mit Stresstest sowie Vorträge, Trainings und Workshops zum Portfolio der Kampagne. Der BKV stellt seinen Mitgliedern seit 2015 jährlich eine Dachkampagne zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht immer das Präventionsziel für ein bestimmtes Handlungsfeld, auf das die unternehmensnahen Betriebskrankenkassen aufmerksam machen wollen.

Zur Kampagne 2017


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29092016

BKV blickt hinter die Kulissen der Selbstverwaltung – ein Ehrenamt, das von engagierten Menschen lebtPressemitteilung

© BKV v.l.n.r.: Martina Stamm-Fibich, Michael Aust, Jürgen Coors, Rita Pawelski, Kai Whittaker, Anke Plättner (Moderation)

Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter tragen eine hohe Verantwortung, wenn es um die Versorgung der Versicherten geht. Sie sind kompetente Ansprechpartner für Mitglieder, Vorstände und wichtige Berater in der Politik. Doch was macht die Selbstverwaltung aus? Ist sie gar ein Auslaufmodell? Einen Blick hinter die Kulissen bot die Interessengemeinschaft Betriebliche Krankenversicherung (BKV) im Rahmen Ihrer Veranstaltungsreihe BKV lädt ein am 29. September 2016. Auf dem Podium diskutierten Vertreter aus Politik, Verwaltung und der Praxis im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin zum geplanten Selbstverwaltungsstärkungsgesetz in der GKV.

Die Selbstverwaltung in der GKV setzt sich aus Vertretern der Versicherten und der Arbeitgeber zusammen und ist vergleichbar mit dem Aufsichtsrat eines Unternehmens. Alle sechs Jahre wird per Sozialwahl über die Zusammensetzung des Verwaltungsrats, das Gremium der Selbstverwaltung bei den gesetzlichen Krankenkassen, entschieden. 2017 ist es wieder soweit. Die im BKV zusammengeschlossenen unternehmensnahen Betriebskrankenkassen (BKK) haben ein besonders enges Verhältnis zur Selbstverwaltung. Denn in diesen Kassen stammen die Arbeitgeber- und Versichertenvertreter direkt aus dem jeweiligen Trägerunternehmen und kümmern sich gemeinsam um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und deren Familien.

Martina Stamm-Fibich, MdB, rät vor dem Hintergrund aktueller kritischer Stimmen aus der Politik zur Besinnung: „Was alle Beteiligten jetzt brauchen, ist ein sachlicher Dialog und eine konstruktive Auseinandersetzung darüber, was hier nutzt oder schadet. Letztlich will die Politik die Selbstverwaltung erhalten und stärken. Unter keinen Umständen soll die Selbstverwaltung entmündigt werden“.

Auch die Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen 2017, Rita Pawelski, setzt sich für den Erhalt der Selbstverwaltung ein: „Die größte Stärke der Selbstverwaltung liegt darin, dass sich die Betroffenen um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern. Deshalb bewehrt sie sich in der Praxis so gut. Welche Alternativen gäbe es zur Selbstverwaltung? Staatsverwaltung oder völlige Privatisierung. Unter dem Strich wären die Betroffenen keine Entscheidungsträger mehr. Deshalb muss es auch in der Zukunft eine starke Selbstverwaltung geben!“

Einblicke in die praktische Arbeit dieses Ehrenamts gaben u.a. Jürgen Coors, alt. Vorsitzender des Verwaltungsrats der Daimler BKK und Michael Aust, alt. Vorsitzender des Verwaltungsrates der Bertelsmann BKK. Aust zeigt sich überzeugt von diesem Gremium, das sich über viele Jahre bewährt habe: „Die Selbstverwaltung (…) ist ein Ausdruck gelebter Demokratie. Hier entscheiden paritätisch Arbeitnehmer und Arbeitgeber im gesetzlichen Rahmen über die Finanzen. Gemeinsam gestalten sie die Versorgung. Aber die Selbstverwaltung ist kein Selbstläufer. Sie erfordert viel Engagement von den Beteiligten und braucht den Rückhalt in der Politik“, betont Michael Aust.

Statements zur Selbstverwaltung zum Download

Video zur Selbstverwaltung ansehen

Interview mit Jürgen Coors zur Selbstverwaltung lesen

27072016

Nachfolge gesucht: BKV setzt sich für Selbstverwaltung ein. Kurzclips erklären Aufgaben und Bedeutung für die Versicherten

Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter tragen eine hohe Verantwortung, wenn es um die Verwendung der Versichertengelder geht. Sie sind kompetenter Ansprechpartner für Versicherte, Vorstände und wichtige Berater in der Politik. Die ehrenamtlich Tätigen stehen jedoch vor der Herausforderung, Nachwuchs für das Amt zu begeistern. Die Interessengemeinschaft Betriebliche Krankenversicherung (BKV e.V.) zeigt in einem neuen Videoclip die vielfältigen Aufgaben der Selbstverwaltung.

Die Selbstverwaltung ist die Interessenvertretung für die Versicherten und vergleichbar mit dem Aufsichtsrat eines Unternehmens. Alle sechs Jahre wird per Sozialwahl über die Zusammensetzung des Verwaltungsrats, das Gremium der Selbstverwaltung, entschieden. 2017 ist es wieder soweit. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens sowie versicherte Familienmitglieder können sich auf die Liste setzen lassen.

Jürgen Coors, Versichertenvertreter der Daimler BKK, möchte insbesondere junge Menschen für das Ehrenamt begeistern: „Die Tätigkeit als Selbstverwalter und Selbstverwalterin bietet die Möglichkeit, sich für die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen einzusetzen und so insbesondere das betriebliche Gesundheitsmanagement im eigenen Unternehmen mitzugestalten. Junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbinden die Selbstverwaltung oft mit verstaubten Aktenbergen und sperriger Bürokratie. Deshalb haben wir bewusst auf kurze Videoclips gesetzt, die unterhaltsam eine jüngere Zielgruppe ansprechen sollen“. 

Den neuen Spot sowie weitere Filme finden Sie im Internet unter:

https://youtu.be/hm42j6Chg3Q

 

 

 

17042016

BKK Freudenberg wird Mitglied des BKV e.V.Pressemitteilung

Die Interessengemeinschaft Betriebliche Krankenversicherung e.V. (BKV e.V.) bekommt Zuwachs: Die Betriebskrankenkasse (BKK) Freudenberg wurde am 13. April auf der Mitgliederversammlung des BKV e.V. im Langenbeck-Virchow-Haus als neues Mitglied aufgenommen. Die traditionsreiche Krankenkasse fördert insbesondere die Gesundheit ihrer Mitglieder am Arbeitsplatz und bietet den Versicherten ein vielfältiges Leistungs- und Serviceangebot.  

„Die Gesundheit unserer Versicherten liegt uns am Herzen. Durch die Nähe zu unseren Mitgliedern kennen wir Ihre Bedürfnisse und können Sie individuell in Vorsorge und Prävention beraten“, erklärt Helmut Heller, Vorstand der BKK Freudenberg, das Erfolgskonzept. „Wir werden Mitglied im BKV e.V. weil wir über die Zusammenarbeit mit den Mitgliedskassen insbesondere unsere Angebote im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung weiter ausbauen möchten. Der Vorstandsvorsitzende des BKV e.V., Jürgen Brennenstuhl, begrüßte das neue Mitglied: „Wir freuen uns, dass wir mit der BKK Freudenberg eine weitere traditionelle Betriebskrankenkasse gewinnen konnten und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“  

Die BKK Freudenberg hat seit 142 Jahren ihren Sitz in Weinheim und hat rund 25.000 Versicherte. Der derzeitige Zusatzbeitrag liegt bei 0,7 Prozent. Zu den Trägerunternehmen gehört das globale Technologieunternehmen Freudenberg. Die Unternehmensgruppe, darunter Vibracoustic und Vileda GmbH, führt eine breite Produktpalette, die von Dichtungen, schwingungstechnische Komponenten, Vliesstoffe, Filter, Spezialchemie und medizintechnische Produkte sowie IT-Dienstleistungen bis hin zu modernste Reinigungsprodukten reicht.

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