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Kickertisch und Teamsport!? Das erwarten junge Menschen von ihrem Arbeitgeber

© BKV e.V. (Fotograf: H. Ch. Plambeck). Simon Schnetzer weiß wie junge Mitarbeiter ticken.

Früher haben sich Chefs und Vorgesetzte ihre Mitarbeitenden aussuchen können, doch die Zeiten haben sich geändert. Die Fachkräfte von heute können sich im besten Falle selbst entscheiden, für welche Unternehmen sie arbeiten wollen. Auf der Mitgliederversammlung des BKV präsentierte Jugendforscher Simon Schnetzer wie Arbeitgeber Nachwuchskräfte für sich begeistern können.

Was macht gute Arbeit aus?

Jede Generation hat ihren eigenen Namen. Zu den bekanntesten gehören die „Baby Boomer“ und die Generationen „X“, „Y“ und „Z“. Prägende Erlebnisse und Entwicklungen wie die Emanzipation der Frauen oder die Digitalisierung wirken sich stets auf den Lebenswandel einer Generation aus. Warum sich Arbeitgeber dafür interessieren sollten? Weil sich diese Einflüsse auch auf die Einstellung zum Leben, den Umgang mit Technik und Medien sowie die Erwartungen im Job auswirken.

Arbeitgeber sollten daher wissen, wie Berufsstarter*innen ticken. Nur so können sie Bewerber*innen für das eigene Unternehmen begeistern und Mitarbeiter*innen langfristig an sich binden. Jugendforscher Simon Schnetzer gibt in seiner Studie „Junge Deutsche“ Antworten auf diese Fragen: Wie tickt die junge Generation? Was erwartet die Generation Y und die Generation Z von der Arbeitswelt? Oder: Wie können Unternehmen zum Wunsch-Arbeitgeber für die junge Generation werden?

Seit 2010 untersucht Schnetzer die Lebens- und Arbeitswelten junger Menschen. Auf der BKV Mitgliederversammlung im November stellte er zentrale Ergebnisse seiner Arbeit vor. Für die 14 bis 25-Jährigen sind Sicherheit des Arbeitsplatzes, ein hohes Einkommen sowie eine gute Work-Life-Balance wichtig im Job. Aber auch der Zusammenhalt im Team, gute Aufstiegsmöglichkeiten und das Gefühl, anerkannt zu werden gehören zu den Erwartungen junger Menschen an ihren Wunsch-Arbeitgeber.

Forderungen zum Morbi RSA

Auch auf politischer Ebene gab es rege Diskussionen unter den BKV Mitgliedern. Die Reform des Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen steht kurz bevor. Dann soll ein neues Modell regeln wie die Gelder aus dem Gesundheitsfonds an die Krankenkassen künftig verteilt werden. Die unternehmensnahen Betriebskrankenkassen haben ihre Kernforderungen an ein neues Modell in einem 9-Punkte-Katalog festgehalten. Die Streichung des Einkommensausgleichs und die Beschränkung auf wenige teure Krankheiten im Risikostrukturausgleich sind die wichtigsten Anliegen.

Hier die BKV Positionen zum Morbi RSA lesen

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